In 3 Schritten zur perfekten Beleuchtung mit LED Lampen

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Auch viele Jahre nach der Marktreife moderner LED Lampen ist deren Kauf noch mit einigen Unwägbarkeiten behaftet. Und dies ist völlig verständlich: Ältere, ineffiziente Lichttechnologien verschwinden natürlich nicht von einem Tag auf den anderen aus den Geschäften. Stattdessen haben Verbraucher weiterhin die Wahl zwischen Leuchtmitteln mit unterschiedlichsten technischen Voraussetzungen. Zwar wird der Vertrieb älterer Technologien EU-weit nach und nach eingestellt. Glühlampen und einige Formen von Metalldampflampen finden Sie schon seit einer Weile nicht mehr im Baumarkt. Und auch den beliebten Halogenlampen wird es über kurz oder lang an den Kragen gehen!

Das Problem hierbei: In vielen Leuchten stecken die alten Leuchtmittel noch drin und verrichten dort ihren stromkostensteigernden Dienst. Wer sie durch neue LED Lampen ersetzen möchte, findet diese in Baumarkt und Online Shop inmitten verschiedener Kompaktleuchtstofflampen, Neonröhren oder Halogenreflektorlampen. Aber welche LED ist die richtige?

 

In 3 einfachen Schritten erklärt Ihnen das PREISLICHT-Team, wie Sie ganz einfach von ihren alten Leuchtmitteln auf moderne LED Lampen umsteigen können. Ganz ohne Einbußen in Sachen Helligkeit und Lichtgefühl. Dafür mit minimiertem Stromverbrauch bei gleichzeitig maximierter Lebensdauer!

 

Einziger Vorbereitungsschritt: Nehmen Sie das zu ersetzende Leuchtmittel und/oder dessen Verpackung in die Hand und schauen Sie nach, welche Werte darauf geschrieben stehen. Mit diesen Informationen im Rücken meistern Sie alle folgenden Etappen beim Umstieg auf LED Lampen spielend leicht. Versprochen!

 

Eines müssen Sie aber unbedingt beachten: Falls Sie kein komplett neues Lichtsystem kaufen möchten, sondern nur defekte oder veraltete Leuchtmittel durch LED Lampen ersetzen möchten, klären Sie im Vorfeld unbedingt, ob Ihre Leuchte auch tatsächlich für LED Lampen geeignet ist. Beispielsweise kann es bei einigen Rasterleuchten der Fall sein, dass deren EVG nicht überbrückt werden kann. Diese Informationen erhalten Sie im Zweifel bei Ihrem Leuchtenhändler oder beim Hersteller!

 

 

1.) Auf Form und Fassung der LED Lampen achten!

Der erste Schritt auf dem Weg zur perfekten LED-Lampe ist auch gleichzeitig der einfachste. Denn birnenförmige Halogenleuchtmittel mit E14- oder E27-Schraubsockelfassung werden am besten einfach durch LED Lampen mit ebenfalls birnenförmigem Leuchtkörper ersetzt. Ob andere Lampenformen oder –größen möglich sind, hängt natürlich auch von der Größe und den technischen Voraussetzungen der Leuchte selbst ab.

 

Das gleiche gilt für die Fassung: Ob Glüh- oder LED Lampen – beim Umstieg auf die neue Technik bleibt die Fassung gleich. Und das Wichtigste: Sie heißt auch auf dem Lampenkarton noch genau so wie vorher. Egal ob E14, E27 oder GU10!

 

 

2.) Passende Wattage für die Lampe ermitteln!

Vorab: Die Wattage des neuen LED Leuchtmittels darf die Höchstleistung des bestehenden Lampenträgers nicht überschreiten! Das passiert allerdings nur in den seltensten Fällen. Denn LED Lampen kommen in der Regel sowieso mit ziemlich wenig Watt aus! Bei der Auswahl der Wattage kommt es vielmehr darauf an, wie hell sie es haben möchten.

 

Da moderne LED aber viel effizienter arbeiten als andere Leuchtmittel, reicht die Nennleistung allein nicht mehr aus, um die Helligkeit eines Leuchtmittels einschätzen zu können. Die Helligkeit (genauer: Beleuchtungsstärke) einer LED ergibt sich stattdessen aus dem Zusammenspiel aus Lichtstrom und Lichtausbeute.

 

Als grobe Faustregel kann man festhalten: Je mehr Lumen pro Watt, desto heller die Lichtquelle. Diese Regel ist jedoch nicht allgemeingültig, da die schlussendliche Helligkeit der Beleuchtung auch von räumlichen Faktoren abhängt. Diese können je nach Büro völlig individuell ausfallen. Hierzu zählt neben der Deckenhöhe und der Wandfarbe auch der Sonnenlichteinfall. Trotz Allem lassen sich praxiserprobte Vergleichswerte ermitteln, die ein recht genaues Bild über die Helligkeit von LED Lampen liefern. Hier stellen wir für Sie die Nennleistung von Glühlampen und LED Lampen mit vergleichbarer Helligkeit gegenüber:

 

LED-LeuchtmittelGlühlampe
2-3Wca. 15W
4-6Wca. 25W
7-8Wca. 40W
9-12Wca. 60W
13-14Wca. 75W
18-19Wca. 100W

 

 

3.) Lichtfarbe Ihrer LED Lampen optimieren!

Nun haben Sie es fast geschafft! Fehlt nur noch die richtige Lichtfarbe. Lichtfarben sehen natürlich auch im LED-Zeitalter noch immer so aus wie vorher. Aber bei all dem Gesuche nach Fassungen, Formen und Wattagen kann es sicher mal vorkommen, dass man diesen wichtigen Punkt bei LED Lampen übersieht. Daher zur Sicherheit nochmal eine kleine Übersicht über die gängigsten Lichtfarben und ihrer korrespondierenden Farbtemperaturen:

 

Farbtemperatur in Kelvin (K)Lichtfarbe
bis ca. 3300Kwarmweiß
ca. 3300K bis 5300Kneutralweiß
ab ca. 5300Ktageslichtweiß

Für welche Farbtemperatur Sie sich entscheiden, hängt davon ab, welchen Zweck Ihre Beleuchtung erfüllt.

  • Gemütliches, gelbliches Warmweiß ist für die verschiedensten privaten Anwendungen geeignet. Am Arbeitsplatz erzielt seine entspannende Wirkung allenfalls in Pausenräumen oder auf Fluren zweckdienliche Ergebnisse.
  • Neutralweißes Licht ist das bevorzugte Licht für die herkömmlichen Tätigkeiten im Büroalltag. Egal ob Textverarbeitung, EDV, Rechnungswesen, Kundenservice oder Verkauf. Es gilt als förderlich für die Konzentration und kann vorzeitiges Ermüden verhindern.
  • Tageslichtweißes Licht ist besonders kontraststark. Das Auge kann bei einem solchen Licht Farbunterschiede und feine Lineaturen viel besser erkennen. Daher sind LED Lampen mit Tageslichtweiß gerade in Design, Textil und Druck beliebt.

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